Raku-Feste mit Keramikerin Anette Schröder, Rückblick in die 80er Jahre

Raku gestalten mit Anette Schröder, Usedom-Keramik in BanneminRaku mit Freunden gestalten unter Anleitung von Anette Schröder, Usedom-Keramik in Bannemin


Raku-Ofen während Brand, Töpferhof Bannemin, UsedomDer Raku-Ofen wird zum Raku-Fest befeuert, Töpferhof Bannemin, Usedom


Anette Schröder, Raku-Keramik wird nach dem Brand nachbehandeltAnette Schröder, Raku-Keramik wird nach dem Brand in organischem Material nachbehandelt


 

Die Keramikerin Anette Schröder beim prüfen der Raku-Brand SchalenDie Keramikerin Anette Schröder begutachtet die fertigen Raku-Brand Schalen


Raku-Fest, aus den Rakuschalen werden asiatische Speisen genossenNach gelungenem Brand : Raku-Fest, aus den Rakuschalen werden mit den Freunden und Teilnehmern asiatische Speisen genossen


Kein Raku, nur Craquelé-GlasurKein Raku, nur Craquelé-Glasur, mehr Schein als Sein


Mitte der 80er wurden über mehrere Jahre hinweg auf dem Usedomer Keramik-Hof  neben der künstlerischen täglichen Arbeit RAKU-Feste gefeiert, zu denen befreundete Künstler und Freunde geladen waren, um mit ihnen echte, nach asiatischer Tradition gefertigte Raku-Keramik zu gestalten, zu brennen und anschließend asiatische Speisen daraus zu genießen. Am Vorabend bereits und über Nacht wurde der RAKU-Brennofen mit Holz beheizt, um die nötige Temperatur im Ofen zu erreichen. Am Festtag dann wurden die Einzelstücke nach und nach für ca. zwei Stunden gebrannt, wobei sie mit einer langen Zange jeweils in den Ofen gestellt und auch wieder heraus geholt wurden. Noch glühend erhielten sie ihr endgültiges Finnished in frischem Gras und anderen organischen Materialien. Die asiatischen Speisen schmeckten daraus noch einmal so köstlich. Heute kann man fertige Glasuren kaufen, die den optischen Craquelé Effekt nachahmen, wie bei dem Hasen-Foto zu sehen ist, der zwar wohl in Asien hergestellt, jedoch keine RAKU-Keramik ist.